Silje Nergaards Stimme hat einen sanften, mädchenhaft unschuldigen Klang. Mühelos überwindet sie die Distanz von tiefen, dunklen Tönen zu glasklaren, reinen Höhen. In ihren Konzerten versteht sie es meisterhaft, das Publikum in ihren Bann zu ziehen und dennoch immer wieder die Aufmerksamkeit auf ihre Mitmusiker zu lenken.
Die Soli von Pat Metheny oder Tord Gustavsen sind legendär und auch auf vielen ihrer CDs spürt man die Offenheit der Künstlerin und ihr Interesse an der Kreativität anderer Musiker. Silje Nergaard bewegt sich leichtfüßig zwischen Jazz, Folk und Rock – aus jedem Genre holt sie sich, was sie braucht, um ihre Melodien zum Leben zu erwecken – aber nicht zuletzt ist es die musikalische Freiheit die der Jazz gewährt, ihre hohe Professionalität und ihr Charme, die ihre Konzerte zu einer Sensation machen. In Halle spielt Silje Nergaard mit den beiden Gitarristen Havar Bendiksen und Halgrim Bratberg. Natürlich hat Havar Bendiksen auch sein Akkordeon im Gepäck!
„Manchmal braucht ein Song nur Klarheit und Einfachheit – keine Komplikationen, keine Soli. Es geht um den Song und um ihren Beitrag dazu. Lieber wenige Noten, die etwas bedeuten, als viele, die nur zeigen, wie virtuos man mit seinem Instrument umgehen kann. Sie arbeiten mit mir daran, die Songs sehr einfach und schön zu machen. Ich glaube, Jazz braucht das. Es muss nicht immer tricky sein.“(Silje Nergaard)
Über zehn Jahre ist es her, dass die Welt von einem unerschöpflichen Talent Abschied nahm.
Peggy Lee gehört mit Sicherheit zu den größten klassischen Jazz-Sängerinnen des zwanzigsten Jahrhunderts, neben Künstlerinnen wie Ella Fitzgerald, Billie Holiday und Sarah Vaughan.
Dennoch ist sie vielen ausschließlich durch ihre Interpretation des Songs „Fever“ bekannt. Aber auch als Songwriterin, Texterin, Schauspielerin, Arrangeurin und Unternehmerin war sie populär.
Was war ihr Erfolgsrezept?
Was machte ihre Besonderheit aus?
Seien Sie dabei und lassen Sie einen fast vergessenen Star ein Stück in Ihrer Erinnerung lebendig werden!
Peggy Klemm (voc)
Joel Podolski (gt)
Kaspar Domke (b)
Sebastian Brandt (dr)
Moderation: Till Voß
Einen Demo-Song können Sie sich hier anhören:
[audio:leePeggy.mp3]
Eintritt frei (Spenden erwünscht) Wir halten 5€ Minimum/Person für angemessen.
Ihr Publikum begeistern die Künstler in Hinblick auf filigrane und doch energetische Klangvielfalt, sowohl im solistischen Bereich als auch im Kollektiv. Geführt von einer warmen, ausdrucksstarken Stimme, bildet der runde Sound der eingespielten Band die Grundlage für abwechslungsreiche music events; detailgerecht arrangiert, angefangen von Trio Arrangements bis hin zur kraftvollen Quintettbesetzung.
Nach ihrem Erfolg bei Deutschland Radio Kultur 2009 gewann die Band 2010 den Folkwang Jazz Preis,
präsentierte ihr Programm im Rahmen des WDR 3 Campus Jazz und war zu Gast in der Philharmonie Essen.
Mara Minjoli (voc)
Philip Lütz (sax)
Lukasz Flakus (p)
André de Cayres (b)
Dominic Brosowski (dr)
Einen Demo-Song können Sie sich hier anhören:
[audio:mmqPictures.mp3]
Ein Video können Sie sich hier anschauen:
Zum Abschluß seines 40-jährigen Bühnenjubiläums gibt NILS GESSINGER nochmal richtig Gas! Gemeinsam mit seiner Band tourt er von Mitte Januar bis Ende Februar 2014 letztmalig quer durch Deutschland. Musikfreunde
von Soul, Jazz & Funk dürfen sich schon jetzt auf eine musikalische Tour der ganz besonderen Art freuen. Denn spätestens dann, wenn der Hamburger Tastenvirtuose NILS GESSINGER mit seinem Rhodes leidenschaftlich musikalische Gipfel stürmt, wird getanzt und gegroovt, daß die Funken sprühen! Wie rhythmisch handgemachte Soul & Funk-Kompositionen ins Ohr gehen können, stellt NILS GESSINGER mit seinen Musikern in der Formation eines Sextetts hier bei uns hörbar unter Beweis.
Der Mount Everest der deutschen Funk/Fusion-Musik
Bis heute ist NILS GESSINGER der einzige deutsche Musiker mit einem Plattenvertrag beim renommierten US-Label GRP/Universal. 1995 veröffentlichte er dort seine ersten beiden CDs „Ducks ’n‘ Coockies“ und „Scratch Blue“.
Namhafte Kollegen finden sich auf all seinen Produktionen wieder – beispielsweise Drum-Legenden Vinnie Colaiuta und Dave Weckl oder Deutschlands Top-Drummer Wolfgang Haffner und Jost Nickel, Stan-Kenton-Leadposaunist Joe Gallardo, Rockröhre Inga Rumpf, Schallplattenkritikpreisträger Peter Weniger, Ex-
NDR-BigBand-Leadaltist Herb Geller, Swing-Sänger Roger Cicero und Bass-Ass & Grammy-Preisträger Will Lee.
Auf zahlreichen Konzerten & Festivals im In- und Ausland (u. a. in Montreux, North Sea Jazz Festival und Burghausen) hat der agile Pianist, Komponist, Arrangeur & Bandleader in vier Jahrzehnten immer wieder aufs Neue gezeigt, wie tanzbar und rhythmisch-groovig Soul-Jazz-Kompositionen „handmade in Hamburg“ sein
können.
»Pass-ion« – die aktuelle CD
Daß NILS GESSINGER auf den Tasten seines Rhodes geradezu akrobatisch spielt und sitzend mittanzt, dürfte
längst bekannt sein. Weniger, daß er sich nicht nur auf dem Klavierhocker, sondern auch im Motorradsattel wohlfühlt. Als begeisterter Motorradfahrer ist Nils nämlich ebenfalls häufig auf Tour. Platzbedingt muß das Keyboard dann leider zuhause bleiben – Notenpapier und Bleistift oder MacBook passen allerdings auch in die kleinste Motorradtasche.
So offenbaren die 14 Kompositionen seiner aktuellen CD „Pass-ion“, daß ihm nicht nur die Bühnen-, sondern
auch die alpine Höhenluft bestens bekommt: Alle Lieder tragen den Namen von selbst erfahrenen Bergen und Pässen bzw. ihres Entstehungsortes.
Für seine „Farewell“-Tour 2014 hat der leidenschaftliche Pianist & Biker nicht nur einen Mix aus den beiden GRP/ Universal-CDs im Gepäck, sondern natürlich auch die schönsten Songs all seiner Eigenproduktionen sowie „Pass-ion“, seine musikalische Hommage an die Bergwelt.
40 Jahre Leidenschaft für Soul, Jazz & Funk in all seinen Facetten! Hier bei uns können sich seine Fans persönlich davon überzeugen, daß NILS GESSINGER die Tasten von Hammond & Rhodes genauso perfekt im Griff hat wie
die Gaskurbel seiner Motorräder.
Lineup
Madeleine Lang (voc)
Nils Gessinger (rhodes/hammond)
Heiko Fischer (g)
Arnd Geise (bg)
Guido May (dr)
Björn Berger (sax/cl)
!!!Internationales Jazz-Festival »Women in Jazz« im Opernhaus!!!
„Fünf deutsche Jazzmusikerinnen lassen die Goldene Ära des Jazz wieder aufleben“ – eine Uraufführung
Fünf deutsche Jazzmusikerinnen, Anne Czichowsky (voc), Sabine Kühlich (voc & sax), Laia Genc (p; voc), Judith Goldbach (b) und Mareike Wiening (dr) lassen mit großen Können, Enthusiasmus und purem Spaß das glamouröse Zeitalter des Jazz wieder aufleben. Eigene swingende Kompositionen finden sich im Repertoire genauso wie Ausflüge an die Strände Brasiliens und in die Bebop- Nachtclubs des New York der 50er Jahre.
Das Ganze natürlich präsentiert in edlen Outfits, wo auch die „shiny stockings“ (Seidenstrümpfe) nicht fehlen dürfen – ganz und gar ladylike. Erstmals treffen hier mit Sabine Kühlich und Anne Czichowsky zwei deutsche Vollblutsängerinnen aufeinander, die als Improvisatorinnen, wie sie selbst feststellen, „im internationalen Wettstreit siegeserfahren sind“. (Sabine Kühlich gewann die Shure Vocal Competition in Montreux 2008, Anne Czichowsky den Lady Summertime Vocal Contest in Finnland 2008 und den Landesjazzpreis Baden Württemberg 2011). Die „rhythm section“ dieses Quintetts besteht aus Laia Genc am Klavier, Judith Goldbach am Kontrabass und Mareike Wiening am Schlagzeug. Die fünf hochkarätigen Damen – denn „diamonds are the girl‘s best friend“ – transkribieren, arrangieren und komponieren ‚lines for ladies‘. Sie interagieren auf der Bühne in einer unfassbar swingenden Leichtfüßigkeit – und das selbstverständlich mit high heels.
Line up
Anne Czichowsky (voc)
Sabine Kühlich (voc & sax)
Laia Genc (p; voc)
Judith Goldbach (b)
Mareike Wiening (dr)
!!!Internationales Jazz-Festival »Women in Jazz« im Opernhaus!!!
„Ein Engel des Orients, der aus der Bronx kam“ – Tollwood Festival 1998
Noa gehört mit ihren Songs seit vielen Jahren zu den großen international beachteten Stars aus den in Arabien befindlichen Teil Vorderasiens. Ihr aktuelles Programm trägt den Titel „The Israeli Songbook“. Sie interpretiert in hebräischer und im jemenitisch-jüdischen Dialekt eine Auswahl von Liedern aus der neueren hebräischen Musiktradition. Die Interpretation ihrer Lieder ist inspiriert von Musiker(innen) wie Paul Simon, Joni Mitchell und Leonard Cohen. Ihre Musik basiert auf ihren jemenitischen Wurzeln, aber auch auf Elementen des Jazz, der Klassik und des Rocks, die in ihren ganz eigenen Sound einfließen. Noa wird von ihrem musikalischen Partner Gil Dor und dem Solis String Quartet begleitet. Das Konzert gewährt innerhalb des Festivals einen ersten Einblick in die vorderasiatische zeitgenössische Musikwelt.
Besetzung:
Noa (voc, perc)
Gil Dor (g)
Vincenzo Di Donna (vl)
Gerardo Morrone (br)
Luigi De Maio (vl)
Antonio Di Francia (vc)
Einen Demo-Song können Sie sich hier anhören:
[audio:noaBeshit.mp3]
!!!Internationales Jazz-Festival »Women in Jazz« im Opernhaus!!!
„Das Berliner Quartett mit Musikern aus ganz Europa steht für die Zukunft des Jazz. Multikulturell und frei von allen Grenzen.“ – Rebecca Hack, 3 SAT Kulturzeit
Sie sind die Gewinner des Neuen Deutschen Jazzpreis 2012. Die vier Musiker aus vier Ländern spielen Pop-Chansons mit den musikalischen Mitteln, die sie sich beim Jazz-Studium erarbeitet haben. Kritiker sprechen von Jazz „jenseits aller Schubladen“.
Vom dritten gemeinsamen Album „Pool“ sagt die Band, es habe sie noch stärker zusammen geschweißt. Kein Wunder, denn zum ersten Mal arbeiteten die vier Musiker gemeinsam an den Kompositionen und entwickelten so miteinander jeden einzelnen Song von Grund auf. Die international besetzte Band aus Schweden, Deutschland, Luxemburg und der Schweiz lernte sich 2006 in Kopenhagen kennen; offizielle Bandsprache war Dänisch. Mittlerweile wohnen alle vier Bandmitglieder in Berlin.
Besetzung:
Lucia Cadotsch (voc, keys)
Johanna Borchert (p, keys, voc)
Petter Eldh (b, synthesizer)
Marc Lohr (dr, electronics)
Einen Demo-Song können Sie sich hier anhören:
[audio:schSchneeweiss.mp3]
!!!Eröffnungskonzert des Cityjazz (im Rahmen des Festivals »Women in Jazz«) in der Rolltreppe!!!
Mit einer Melange aus modernen Musikstilen (Pop & Latin, Funk & Jazz) bewegen sich die Gesangssolist(inn)en auf percussivem Gebiet, fasziniert vom Instrument Stimme.
Herkömmliche Gesangstechniken mit Schwerpunkt auf stimmhaften Lauten (Vokale) werden kunstfertig mit den klanglichen Möglichkeiten stimmloser Laute kombiniert. Dabei verschmelzen Melodie und Begleitung zu einer Symbiose fließender Übergänge. Mal betten konsonante Drumsounds die Melodie ein, mal avanciert der vokale Part zur Begleitung. Die traditionelle Rollenverteilung gerät aus den Fugen. Ein »Wer begleitet wen?« ist nicht relevant.
Der Stimmapparat bildet percussive Geräusche instrumentaler Klangfarben nach oder gestaltet eigenständige Klanggesten ohne instrumentales Vorbild neu, wobei die einzelnen Laute zu vielschichtigen Rhythmen arrangiert werden. Ungewohnte Vokalisen, Schnalzen, Husten, Schlucken, Lippenvibrationen sowie psychoakustische Spielereien finden genauso ihren Platz wie stimmige Melodielinien.
Freuen Sie sich auf ein spannendes, percussives Erlebnis von exotischer Intensität.
»Drei Farben Blau« sind drei erfahrene Musiker, die in klangliche Tiefen des blauen Spektrums vordringen.
Gemeinsam finden sie ihre persönliche Sichtweise auf selten zu hörende Kompositionen großer Jazzmusiker.
Es geht um Inspiration. Eigene Songs entstehen. Eine Mischung aus real Erlebtem und geträumter Verspieltheit.
Es sind die feinen Klänge, die den Geist der Musik ausmachen.
Christine Berger-Brandt (voc)
Eckart Gleim (git)
Clemens Oerding (bass)
!!!Gleich um die Ecke in der ULRICHSKIRCHE am Boulevard!!!
“An exuberant combination of artistry and raw emotion“ – The Times
Es gibt nur wenige Musiker, die sowohl als Sänger, wie auch als Bläser auf einem derartig hohen Niveau erfolgreich sind. Curtis Stigers ist ein Phänomen. Gleichermaßen ein Softrock – Crooner, wie Tenorsaxofonist, bluesiger Singer-Songwriter, aber auch Soul & R&B Bläser – ein Musiker, jenseits allen Schubladendenkens! Bevor er zum Jazz kam versuchte er sich mit Progressive-Rock bis zur Country Musik. Er tourte mit Popgrößen wie Eric Clapton, Elton John und den Allman Brothers, er kreierte Welthits wie „I Wonder Why“ oder „Newer Saw a Miracle“! Jetzt kommt Curtis Stigers, nur begleitet nur von seinem Gitarristen James Scholfield, mit großartigen Coversongs von Bob Dylan bis Jeff Tweedy, seinen eigenen Soul-Pop inspirierten Stücken und Jazzstandards auf unsere Konzertbühne. Er ist mit seinem satten Saxophonsound und seiner warmen, rauchigen Stimme der Mann für das ganz große Gefühl.