Fr 06.11.2015 · 20:00 Uhr Kassandra

Autorisierte Bühnenfassung nach Christa Wolf

Kassandra, die behütete Königstochter glaubt glücklich zu sein, bis allmählich feine Risse das Bild des Königshauses fragwürdig erscheinen lassen.

Was geht hinter den Fassaden der Macht vor sich? Wer ist der geliebte Vater, der König wirklich? Kassandra wird hellhörig. Sie wird zur Seherin. Sie entdeckt die heimlichen Zurüstungen für einen Krieg. Sie fragt, gerät in Opposition und Widerstand. Und sie erkennt sich selbst, erfährt ihre eigene Kraft und ihre eigene Stimme!

Ein zeitlosaktuelles Stück über die Entdeckung der eigenen Kraft, der Freiheit im Widerstand gegen Blendung und Betrug.

Das Turmalintheater

  • Cornelia Gutermann-Bauer
    geb. in Bochum; Studium der Theaterwissenschaft in Erlangen; Schauspiel und Sprechunterricht
  • Günter Bauer
    Studium der Geschichte und Germanistik in Erlangen; Bühnenautor und Regisseur

So 20.10.2013 · 20:00 Uhr schillerBühne »Wechseljahre«

Salomo und die Königin von Saba – ein Rollenspiel
von Heidrun von Strauch und Bartel Wesarg.

Geprobt wird die Operette „ Salomo und die Königin von Saba“. Das Theater hat kein Geld und sucht seine Darsteller unter ambitionierten Laien. Professor Detlef Dattelkern, ein pensionierter Archäologe, der sein Leben der Königin von Saba geweiht hat, gefällt sich in der Rolle der Diva und frönt, da er das Theater sponsert, heimlich seiner Leidenschaft:
der Darstellung weiblicher Heldinnen. Zu dumm, dass seine Gattin auf der Suche nach einer sinnvollen Beschäftigung von Regisseur und Ballettmeister Schlomo Itzig für eben dieselbe weibliche Hauptrolle, die er unbedingt mimen möchte, die Königin von Saba, aus theaterästhetischen Gründen tatsächlich engagiert wird.

Beide Ehepartner versuchen auf diese Weise einem zur Last gewordenen Ehealltag, da die Kinder aus dem Haus sind, zu entfliehen und stürzen sich in das Abenteuer Theater. Während Detlev Dattelkern den Regisseur und Ballettmeister Schlomo Itzig mit der Androhung von Geldentzug erpresst, ihm kurz vor der Premiere die ersehnte Rolle doch noch zuzuschanzen,
steht die nichts ahnende und verschaukelte, aber talentierte Gattin nun in einer „Hosenrolle“ ihrem Mann plötzlich auf der Bühne gegenüber…

Sa 07.07.2012 · 20:00 Uhr Hagen‑Hubert Möckel »Der Kontrabass« von Patrick Süßkind

!!!ENTFÄLLT!!!

Zu seinem 25 jährigen Bühnenjubiläum möchte Möckel das Publikum mit einer besonderen Premiere überraschen. Diesmal jedoch wird er kein Programm vorstellen, sondern unter der Regie von Erhard Preuk darf er in die Rolle eines Kontrabassisten schlüpfen, der mit seinem Instrument, der Orchesterwelt, diversen Komponisten und Dirigenten abrechnet – und letztlich auch mit sich selbst.

Der Kontrabassist am dritten Pult, der »Tuttist«, erklärt gern sein Instrument, erläutert mittels Plattenspieler für ihn grauenhafte Kontrabass-Soli und ist zu all dem noch unsterblich in die Sängerin Sarah verliebt.

Natürlich – und wie kann es anders sein – ist an seiner Misere nicht er selbst sondern ausschließlich sein schreckliches, unhandliches und unelegantes Instrument – »Der Kontrabass« – schuld, mit dem er in einer Art Hassliebe verbunden ist. Die Ausführungen dieses Musikers, die durch den Alkoholkonsum immer intimer werden, lassen einen hin- und hergerissen sein zwischen Mitgefühl und Lachen.

Weitere Infos finden Sie unter www.agenturherden.de

So 18.12.2011 · 20:00 Uhr Hagen‑Hubert Möckel »Feuerzangenbowle«

Eine äußerst aromatische Lesung zur Weihnachtszeit

Die Feuerzangenbowle – bei diesem Filmtitel schwelgen wir unweigerlich in Erinnerungen. Sofort sehen wir Sie wieder – die wunderbar komödiantisch geprägten Szenen des legendären deutschen Films: „Wat is en Dampfmaschin?“ oder die dramatische Geschichte der die „alkoholische Gärung“. Also! „Sätzen sä säch“!

…und lauschen Sie einfach dieser ewigen Geschichte über die Schule, wie es sie nie gegeben hat und wohl auch nie wieder geben wird. Hagen Hubert Möckel liest Ihnen die Geschichte der “Feuerzangenbowle”. Dabei nutzt er die Romanvorlage von Heinrich Spoerl, aber auch die wohl etwas bekanntere Filmfassung.. So hören Sie allzu Vertrautes, aber auch – welch Freude – die Geschichten, die leider in keine der beiden Verfilmungen Eingang gefunden haben.

Hagen Hubert Möckel lässt es sich nicht nehmen, die Lesung durch die nicht ganz gewöhnliche Geschichte des Films zu ergänzen und mit einigen Anekdoten zu Heinz Rühmann auszuschmücken. Rühmann war nicht nur der Hauptdarsteller, sondern auch der Produzent des Films. Rühmann der Romantiker, war immer “Der kleine Mann”, der, dem wirklichen Leben zum Vorbild, am Schluss immer siegt. Auch wenn diese Siege eher etwas phantastischer Natur waren. Und auch der von Rühmann gesungenen Filmsong “Ich brech die Herzen der stolzesten Frauen“ besitzt in der Biografie des Künstlers seine Entsprechung.

…und hören wir zu, wenn Heinz Rühmann sagt: „So eine Bowle hat es in sich. Nicht wegen des Katers; das ist eine andere Sache. Eine Feuerzangenbowle ist keine Bowle. Sie ist ein Mittelding zwischen Gesöff und Hexerei. Weich und warm hüllt sie die Seele ein, nimmt die Erdenschwere hinweg und löst alles auf in Dunst und Nebel“. Ganz nebenbei wird Hagen Hubert Möckel sein Publikum während der Lesung mit den Zutaten, der Zubereitung und der Zeremonie einer Feuerzangenbowle ebenso bekannt machen, wie mit dem Geschmack dieses ebenso hochprozentigen wie anregenden Getränks.

Hagen Hubert Möckel wünscht einen schönen Abend!

Weitere Infos finden Sie unter www.agenturherden.de

Sa 03.12.2011 · 20:00 Uhr Hagen‑Hubert Möckel »Feuerzangenbowle«

Eine äußerst aromatische Lesung zur Weihnachtszeit

Die Feuerzangenbowle – bei diesem Filmtitel schwelgen wir unweigerlich in Erinnerungen. Sofort sehen wir Sie wieder – die wunderbar komödiantisch geprägten Szenen des legendären deutschen Films: „Wat is en Dampfmaschin?“ oder die dramatische Geschichte der die „alkoholische Gärung“. Also! „Sätzen sä säch“!

…und lauschen Sie einfach dieser ewigen Geschichte über die Schule, wie es sie nie gegeben hat und wohl auch nie wieder geben wird. Hagen Hubert Möckel liest Ihnen die Geschichte der “Feuerzangenbowle”. Dabei nutzt er die Romanvorlage von Heinrich Spoerl, aber auch die wohl etwas bekanntere Filmfassung.. So hören Sie allzu Vertrautes, aber auch – welch Freude – die Geschichten, die leider in keine der beiden Verfilmungen Eingang gefunden haben.

Hagen Hubert Möckel lässt es sich nicht nehmen, die Lesung durch die nicht ganz gewöhnliche Geschichte des Films zu ergänzen und mit einigen Anekdoten zu Heinz Rühmann auszuschmücken. Rühmann war nicht nur der Hauptdarsteller, sondern auch der Produzent des Films. Rühmann der Romantiker, war immer “Der kleine Mann”, der, dem wirklichen Leben zum Vorbild, am Schluss immer siegt. Auch wenn diese Siege eher etwas phantastischer Natur waren. Und auch der von Rühmann gesungenen Filmsong “Ich brech die Herzen der stolzesten Frauen“ besitzt in der Biografie des Künstlers seine Entsprechung.

…und hören wir zu, wenn Heinz Rühmann sagt: „So eine Bowle hat es in sich. Nicht wegen des Katers; das ist eine andere Sache. Eine Feuerzangenbowle ist keine Bowle. Sie ist ein Mittelding zwischen Gesöff und Hexerei. Weich und warm hüllt sie die Seele ein, nimmt die Erdenschwere hinweg und löst alles auf in Dunst und Nebel“. Ganz nebenbei wird Hagen Hubert Möckel sein Publikum während der Lesung mit den Zutaten, der Zubereitung und der Zeremonie einer Feuerzangenbowle ebenso bekannt machen, wie mit dem Geschmack dieses ebenso hochprozentigen wie anregenden Getränks.

Hagen Hubert Möckel wünscht einen schönen Abend!

Weitere Infos finden Sie unter www.agenturherden.de

Sa 19.11.2011 · 20:00 Uhr »WIRR – WOO – LAA´S oder Ist das Kunst?

Eine experimentelle Homage an Kurt Schwitters

Hella von Ploetz und Hagen Möckel gestalteten eine einzigartige Hommage an Kurt Schwitters. Bei Textmontage und szenischer Umsetzung hielten sich die beiden Künstler an das Vorbild von Schwitters‘ dadaistischen Vortragsabenden sowie dessen Collageprinzip in der Merz-Kunst: Sie schnitzeln Lautgedichte und Lieder zusammen, absurde Clownerien und Romantik reichen sich die Hand.

In einer mitreißenden Performance präsentiert Hagen Möckel und Hella von Ploetz als Musikerin Lyrik, Prosa und Lieder des Dadaisten der ersten Stunde Kurt Schwitters.

Hella von Ploetz begleitet an der Glasharfe (Cristal) den schauspielenden Rezitator Hagen Möckel, der in diesem Programm mit seinem ganzes Stimm- und Ausdrucksregister ein imposantes Feuerwerk der Lautmalerei zu zeichnen versucht.

Mit und ohne Worte – Töne wie Musik!
Scheinbar unverständlich und doch unverkennbar deutsch CeIGeAErrErr wird da über Zigarren siniert oder eine Liebe zu Anna Blume offenbart. Der Zuschauer entscheidet selbst, welche Bilder und Geschichten entstehen. Neben Zungenakrobatik und Lautmalerei bieten die Texte von Kurt Schwitters vielschichtige Unterhaltung: Sie sind humorvoll, tiefgründig und voller Poesie.

Anspruchsvoll und Außergewöhnlich
Das Werk von Kurt Schwitters gilt nicht nur in Künstler und Insiderkreisen als renommiert und epochal. „WIRR – WOO – LAA´S oder Ist das Kunst?“ ist überraschend, vielseitig, witzig und energiegeladen.

Das neue Programm von Hella von Ploetz und Hagen Möckel beleuchten das Schwittersche Allroundtalent, den anarchischen Witz und die Liebe zu seiner Frau Helma. Dabei verfallen die Künstler jedoch niemals in Sentimentalität. Dieses Duett ist nicht nur wegen Schwitters ein seltener Genuss.

Eine DaDa Vorführung die auch das Instrument Glasharfe (Cristal), gespielt von Hella von Ploetz, zu sehr ungewöhnlichen aber sehr intensiven Klängen in besonderem Licht erscheinen lässt.

Kurt Schwitters‘ längerfristige Wirkung kann einem unterirdisch in alle Richtungen fliessenden Strom verglichen werden, irgendwo zwischen Gertrude Stein und Marcel Duchamp: er begeisterte die Beats, sein Zugriff auf die Reklame lebte in der Pop-Art weiter, seine Feste und Auftritte gingen den Happenings und Performances voraus, Schwitters‘ Lautgedichte beeinflussten die poésie sonore, seine Lyrik die konkrete Poesie, seine MERZ-Bühne antizipierte das Living Theatre, das Theater der neuen Objektivität, und wenn man Greil Marcus paraphrasieren will, so dröhnt sein Non-Sense-Bellen noch im blöden Brummen des Punk fort.

So haben sich beide Künstler in Ihrem Programm zur Aufgabe gemacht an eine Künstler zu erinnern, der einmal bemerkte:
„Wenn du mich nicht siehst, so brauche ich deshalb und desdreiviertel doch nicht unanwesend zu sein“.

Fr 18.11.2011 · 20:00 Uhr Sunna Huygen »Die Helden sind müde«

Ein Kabarettabend mit Politik und Poesie

Es geht um Bauarbeiterinnen und Bischöfe, Bohrinseln und Brückentechnologien, aber auch um Rilke, Goethe und die Schönheit der Jahreszeiten. Diese Welt hat viel zu bieten und wir sind ihre Helden. Manchmal sind wir davon schon am Mittag müde. Wie sollen wir sie aushalten, die guten und die schlechten Dinge? Sunna sagt dann immer: Daraus mach ich Kabarett!

Sunna Huygen
Die 30jährige kommt aus Bonn; verdient ihr Geld als Tischlerin und
arbeitet an ihrer Karriere als Kabarettistin.
Nach dem Abitur entschied sie „Ich will etwas mit Holz machen“. Sunna Huygen ging nach Abschluß ihrer Ausbildung 2003 vier Jahre auf die Walz.
2007 zeichnete und schrieb sie die kleine Broschüre „Das Suhemi“. Zurückgekehrt ins Rheinland baute sie sich in neun Monaten einen Bauwagen.

Sa 19.03.2011 · 20:00 Uhr Andrea Ummenberger »Süden ist überall – ein Single im Urlaub«

Andrea Ummenberger präsentiert ihr neues Solo-Programm mit be¬kanntem Charme und der Selbstironie einer Frau, die weiß das die Brücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit nicht nur schwer zu finden, sondern auch sehr schmal ist.
Musikalische Reisebegleitung bieten Songs von Veronika Fischer, Nena, Ulla Meinecke, Hildegard Knef, Spliff und Peter Cornelius, die Gitarre dazu spielt Siegfried v. d. Heide.

Im Rahmen der 2. Veranstaltungsreihe »1 Monat Vollmond« im jazzflag vom 11.02.2011 bis 19.03.2011 finden Freitags und Samstags diverse Veranstaltungen statt.

Fr 12.03.2011 · 20:00 Uhr Hagen‑Hubert Möckel »Lyrikgarten«

Wie spannend und vor allem heiter Lyrik sein kann, versucht Hagen-Hubert Möckel in seinem Programm »Lyrikgarten« zu zeigen.
Durch gespielte Lyrik aus verschiedenen Zeitab-schnitten möchte er die Schönheit von Gedichten demonstrieren und damit das Interesse an diesen und deren Schriftstellern wecken.
So werden Sie Gedichte, unter anderem von Ernst Jandl, natürlich von Goethe, Ringelnatz, Morgenstern und Robert Gernhardt nicht nur hören, sondern vor allem auch sehen.

Im Rahmen der 2. Veranstaltungsreihe »1 Monat Vollmond« im jazzflag vom 11.02.2011 bis 19.03.2011 finden Freitags und Samstags diverse Veranstaltungen statt.

Fr 26.02.2010 · 20:00 Uhr Hagen‑Hubert Möckel »Es wippt eine Lampe durch die Nacht« Ringelnatz-Programm

Nach dem überaus erfolgreichen Kinski-Programm und einem Ausflug in die dadaistische Rezitation, die ihn bis nach Delhi führte, hat Hagen Möckel sich wieder in eine neue Arbeit vertieft. Nach über einem Jahr intensiver Vorbereitung stellt er nun in Halle sein neues
Programm „Es wippt eine Lampe durch die Nacht“ über das Leben und Sterben des Joachim Ringelnatz vor.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »1 Monat Vollmond« im jazzflag vom 30.01.2010 bis 27.02.2010 finden Freitags und Samstags diverse Veranstaltungen statt.