Fr 02.03.2012 · 19:00 UhrThomas Fellow Solo (D)

Thomas Herz lädt zur VIP-Party ein. Als besonderer Gast wird Thomas Fellow erwartet, welcher erstmalig mit seinem neuen Soloprogramm unterwegs ist.

Als besonderes Highlight wird auch eine Darbietung zusammen mit Christine Berger-Brandt (voc) und Sebastian Brandt (dr) zu hören sein.

Weitere Infos finden Sie unter www.thomasfellow.de

Do 09.02.2012 · 10:00 Uhr Anne Lieberwirth (D), Victor Jones (USA), Jake Hertzog (USA)

Einladung an die junge Jazzszene der Region!

JazzAkademie des Festivals „Women in Jazz“

Im Rahmen des 7. Festivals „Women in Jazz“ führt die »Women in JazzAkademie« im Jahr 2012 einen Workshop in den Instrumentenbereichen Bass, Gitarre, Schlagzeug für junge Jazzmusikerinnen, Jazzmusiker und Jazzformationen aus der Region zum Thema „Arrangieren für eine Jazz-Rhythmusgruppe“ durch.

Zielgruppe sind junge und herausragende Talente der sachsen-anhaltinischen Jazzszene, die in ihren instrumentalen, improvisatorischen, künstlerischen und kreativen Fähigkeiten ein
fortgeschrittenes Niveau erreicht haben und als Solist(in) oder in einer Jazzformation in der Musikszene Sachsen-Anhalts präsent sind.

Ziel dieses Workshops ist es vorhandene Fähigkeiten im Bereich Arrangement oder Tätigkeit für eine Jazz–Rhythmusgruppe zu erweitern, zeitgenössische Aspekte der Arbeit im Bereich Arrangement zu vermitteln, zu diskutieren und in der praktischen Tätigkeit individuell umzusetzen.

Für die Workshop Arbeit stehen 3 Dozenten zur Verfügung.
Die Dozenten kommen aus den USA und aus Deutschland:
Anne Lieberwirth (D), Victor Jones (USA), Jake Hertzog (USA).
Der Workshop wird von Anne Lieberwirth geleitet.
Gute Kenntnisse der englischen Sprache sind nützlich.

Der Workshop wird durch das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle gefördert.

Weitere Infos finden Sie unter www.womeninjazz.de

Di 07.02.2012 · 20:00 Uhr GroLACOVe im Opernhaus

!!!Premiere zur jAHAzzLounge des Jazz-Festivals »Women in Jazz« im Opernhaus!!!

Mit einer Melange aus modernen Musikstilen (Pop & Latin, Funk & Jazz) bewegen sich die Gesangssolist(inn)en auf percussivem Gebiet, fasziniert vom Instrument Stimme.

Herkömmliche Gesangstechniken mit Schwerpunkt auf stimmhaften Lauten (Vokale) werden kunstfertig mit den klanglichen Möglichkeiten stimmloser Laute kombiniert. Dabei verschmelzen Melodie und Begleitung zu einer Symbiose fließender Übergänge. Mal betten konsonante Drumsounds die Melodie ein, mal avanciert der vokale Part zur Begleitung. Die traditionelle Rollenverteilung gerät aus den Fugen. Ein »Wer begleitet wen?« ist nicht relevant.

Der Stimmapparat bildet percussive Geräusche instrumentaler Klangfarben nach oder gestaltet eigenständige Klanggesten ohne instrumentales Vorbild neu, wobei die einzelnen Laute zu vielschichtigen Rhythmen arrangiert werden. Ungewohnte Vokalisen, Schnalzen, Husten, Schlucken, Lippenvibrationen sowie psychoakustische Spielereien finden genauso ihren Platz wie stimmige Melodielinien.

Freuen Sie sich auf ein spannendes, percussives Erlebnis von exotischer Intensität.

Weitere Infos finden Sie unter www.GroLACOVe.de

Sa 04.02.2012 · 20:00 UhrFKP Fürstenhof (D)

Wie so viele junge Bands haben FKP Fürstenhof einen ganz eigenen Sound. Sie spielen natürlich auch interaktiv zusammen und ihre Stücke sind durchweg interessant und unkonventionell. Schwebende Gitarrenlinien, komplexe Melodien rockige Riffs und verschachtelte Rhythmen sind allesamt in das homogene Klanggebilde der Band integriert und wie die meisten Musikstudenten beherrschen sie ihre Instrumente erstaunlich gut und können bereits im jungen Alter eine beachtliche musikalische Reife vorweisen.

Trotzdem klingen FKP Fürstenhof irgendwie anders. Sei es auf Grund der vielseitigen Erfahrungen, welche die Musiker in anderen Projekten miteinander gesammelt haben, oder auch wegen des seltsamen Namens. Vielleicht ist auch die unkonventionelle Besetzung aus Tenor, Gitarre und Schlagzeug ausschlaggebend. Irgendwie schaffen es die 3 den Zuhörer immer zu fordern und das lässt spannende Konzerte erwarten.

Weitere Infos finden Sie unter http://soundcloud.com/fkp-fuerstenhof

Sa 04.02.2012 · 16:00 Uhr »StINgSPIRATION«

!!!CityJazz am Bahnhof!!!

Wer Musik von Sting hört, ahnt den Hauch seiner schlichten Genialität. Wer sich mit seiner Musik beschäftigt, begreift die geniale Schlichtheit seiner Songs, die immer wieder auch überraschen. Wer einmal Songs wie »Fragile«, »Shape of my Heart« oder »Englishman in New York« gehört hat, wird sich ihnen wohl kaum wieder entziehen können.
So erging es auch Christine Berger-Brandt und den von ihr inspirierten Gesangsschülern.
Im Ergebnis entstand ein vielseitiges Porträt des Künstlers zwischen Rockmusik aus seinen frühen Police-Zeiten, Popballaden aller erster Güte bis hin zu jazzigen Songs. Vielleicht werden auch Sie durch diesen Abend inspiriert, ihm in seine anderen stilistischen Ausflüge zu begleiten.

Die Solisten werden begleitet von Clemens Oerding (g), Kaspar Domke (b) und Sebastian Brandt (dr), welcher auch die Arrangements geschrieben hat.

Sa 10.12.2011 · 20:00 Uhr Felix Franzke & Sebastian Wehle (D)

Die 2 in Leipzig lebenden jungen Musiker lernten sich im Jahr 2008 kennen und spielten seitdem auf vielen Sessions und in unterschiedlichen Besetzungen miteinander.
Anfang 2011 kristallisierte sich die Idee eines Duoprojekts heraus, da beide spürten, dass sie eine spezielle musikalische Ebene teilen und in kleineren Besetzungen ihre Stärken voll ausspielen können.
Schnell entdeckten die beiden die freie Improvisation für sich. Durch Felix Franzkes außergewöhnlichen Umgang mit verschiedenen Effekten entstehen Klangwelten, die nicht selten nach weit mehr als Gitarre klingen. Das Klangspektrum des Instruments wird so enorm erweitert. Mal rockig, schwebend, mal gegeneinander, mal miteinander bauen die Zwei ihre äußerst vielseitigen Sets auf. Das Saxophonspiel von Sebastian Wehle scheint zuweilen absolut rein und kultiviert, in anderen Momenten rasen wilde Tonkaskaden an den Ohren des Hörers vorbei, oder er bedient ausschließlich sein Mundstück für walartige Gesänge.
Immer auf der Suche nach unkonventionellen Klängen ergeben sich mal schräge, mal ungeahnt schöne Momente. Durch den großen Anteil an freien Improvisationen, die sich oftmals zu einem Songs entwickeln, wird jedes Konzert einzigartig. Äußerst
zeitgemäß, nicht einzuordnen, vielseitig beeinflusst, Jazz für den Moment.

Sebastian Wehle – Tenorsaxophon/Effekte/Percussions
Felix Franzke – Gitarre/Effekte

Weitere Infos finden Sie unter soundcloud.com/felixfranzke

Sa 19.11.2011 · 20:00 Uhr »WIRR – WOO – LAA´S oder Ist das Kunst?

Eine experimentelle Homage an Kurt Schwitters

Hella von Ploetz und Hagen Möckel gestalteten eine einzigartige Hommage an Kurt Schwitters. Bei Textmontage und szenischer Umsetzung hielten sich die beiden Künstler an das Vorbild von Schwitters‘ dadaistischen Vortragsabenden sowie dessen Collageprinzip in der Merz-Kunst: Sie schnitzeln Lautgedichte und Lieder zusammen, absurde Clownerien und Romantik reichen sich die Hand.

In einer mitreißenden Performance präsentiert Hagen Möckel und Hella von Ploetz als Musikerin Lyrik, Prosa und Lieder des Dadaisten der ersten Stunde Kurt Schwitters.

Hella von Ploetz begleitet an der Glasharfe (Cristal) den schauspielenden Rezitator Hagen Möckel, der in diesem Programm mit seinem ganzes Stimm- und Ausdrucksregister ein imposantes Feuerwerk der Lautmalerei zu zeichnen versucht.

Mit und ohne Worte – Töne wie Musik!
Scheinbar unverständlich und doch unverkennbar deutsch CeIGeAErrErr wird da über Zigarren siniert oder eine Liebe zu Anna Blume offenbart. Der Zuschauer entscheidet selbst, welche Bilder und Geschichten entstehen. Neben Zungenakrobatik und Lautmalerei bieten die Texte von Kurt Schwitters vielschichtige Unterhaltung: Sie sind humorvoll, tiefgründig und voller Poesie.

Anspruchsvoll und Außergewöhnlich
Das Werk von Kurt Schwitters gilt nicht nur in Künstler und Insiderkreisen als renommiert und epochal. „WIRR – WOO – LAA´S oder Ist das Kunst?“ ist überraschend, vielseitig, witzig und energiegeladen.

Das neue Programm von Hella von Ploetz und Hagen Möckel beleuchten das Schwittersche Allroundtalent, den anarchischen Witz und die Liebe zu seiner Frau Helma. Dabei verfallen die Künstler jedoch niemals in Sentimentalität. Dieses Duett ist nicht nur wegen Schwitters ein seltener Genuss.

Eine DaDa Vorführung die auch das Instrument Glasharfe (Cristal), gespielt von Hella von Ploetz, zu sehr ungewöhnlichen aber sehr intensiven Klängen in besonderem Licht erscheinen lässt.

Kurt Schwitters‘ längerfristige Wirkung kann einem unterirdisch in alle Richtungen fliessenden Strom verglichen werden, irgendwo zwischen Gertrude Stein und Marcel Duchamp: er begeisterte die Beats, sein Zugriff auf die Reklame lebte in der Pop-Art weiter, seine Feste und Auftritte gingen den Happenings und Performances voraus, Schwitters‘ Lautgedichte beeinflussten die poésie sonore, seine Lyrik die konkrete Poesie, seine MERZ-Bühne antizipierte das Living Theatre, das Theater der neuen Objektivität, und wenn man Greil Marcus paraphrasieren will, so dröhnt sein Non-Sense-Bellen noch im blöden Brummen des Punk fort.

So haben sich beide Künstler in Ihrem Programm zur Aufgabe gemacht an eine Künstler zu erinnern, der einmal bemerkte:
„Wenn du mich nicht siehst, so brauche ich deshalb und desdreiviertel doch nicht unanwesend zu sein“.

Sa 12.11.2011 · 20:00 Uhr Apfelkomp(l)ott (D)

Apfelkomp(l)ott sind drei junge, attraktive, genüssliche, schwebende Studenten aus Leipzig.
Sie schreiben ihre Welt auf Papier um sie danach wieder in Gedanken zu verwandeln! Dabei gibt es keine Regeln oder Dogmen. Nur sie zählen in diesen Momenten.

Sebastian Wehle – Saxophone
Robert Lucaciu – Kontrabass
Philipp Scholz – Schlagzeug

Weitere Infos finden Sie unter www.myspace.com/apfelkomplott

Sa 16.04.2011 · 20:00 Uhr Pierre Bosolum »Zeitloopen« (D)

Mit Gesang, Flügel, Groofant und Loopmaschine wird Pierre Bosolum das tickende Universum des jazzflag unter die Lupe nehmen!
Und mit musikalischem Gespür und einer Unruh im Herzen auf eine 88 minütige Entdeckungsreise gehen. Mit eigenen Kompositionen und charismatischem Gesang wird er einbiegen in die Erdkrümmung, die Zeitkrümmung und sich bewegen mit Zeitverzögerung und rasendem Tempo in Zeitschleifen bis ans Ende der Zeit.

Als Novum begleitet ihn diesmal Sebastian Brandt (dr).

Weitere Infos finden Sie unter www.bosolum.de

Sa 08.04.2011 · 20:00 UhrCastravez (D/CH/R)

Zeitgenössischer Jazz mit kammermusikalischer Attitude, so lässt sich die Musik des jungen multinationalen Quintetts vielleicht beschreiben.

Die Kompositionen des aufstrebenden Künstler Robert Lucaciu (D) bilden die musikalische Grundlage von Castravez. Sie nehmen Bezug auf zeitgenössische „ausnotierte“ Kammermusik; und doch leben ihre Klänge von der Spontaneität freier Improvisationen.

Obwohl die Band erst seit September 2009 besteht wurden sie bereits im November des Jahres zum renommierten Wettbewerb „Future Sounds 2009“ der Leverkusener Jazztage eingeladen. Dort waren sie Support für Marcus Miller und Avishai Cohen.

Bassisten bilden das Herz der meisten Bands. Dennoch gibt es nicht allzu viele, die von dieser oft so mittigen Position aus die Musik auch kompositorisch entscheidend (um-)gestalten und ihre Rolle im Ensemble neu definieren wollen.
Umso mehr begrüße ich die viel versprechende erste CD eines jungen Kontrabassisten, Komponisten und Bandleaders….
Es gibt nur wenige junge Bassisten, die wie Robert Lucaciu klingen und die so konsequent an ihrer eigenen Musik arbeiten und schon im Begriff sind, eine eigene kompositorische Handschrift zu entwickeln und dabei nachdenken über Ensemblemusik, ihre Rolle als Bassist – oder unterschiedliche Rollen, in die man schlüpfen kann, Entwicklungen, die passieren können in der Musik, Kontraste, Kontrapunkt, Texturen, Geräusche…
Achim Kaufmann
Berlin, November 2010

Weitere Infos finden Sie unter www.myspace.com/castravez