Sa 19.10.2013 · 20:00 Uhr Die Klangwanderer (D)

Wenn Carolina Eyck und Vinzenz Wieg zu spielen beginnen, ist es wie der Anfang einer Wanderung. Das Duo führt den Zuhörer auf einen Weg neuer Musikalität, auf einen geschwungenen Pfad zwischen Ästhetik und Ätherik, der für den, der sich darauf einlässt, aufregende, märchenhafte, ungeahnte Hörerlebnisse bereit hält.

Während sie wandern, erzählen die beiden Musiker mit Melodien und Harmonien von ihren Eindrücken – und ohne dass es der Zuhörer merkt, werden die Eindrücke der Wanderung zu seinen eigenen. Er lässt sich von den Schattierungen des Klangwaldes fesseln. Beobachtet fasziniert, wie sich schimmernde Gitarrenakkorde um die melodischen Reihen von Theremin und Gesang legen. Staunt über die intuitive Einigkeit, mit der das Duo agiert und Richtungen wechselt.

Carolina Eyck und Vinzenz Wieg sind Klangwanderer. Auf ihren Konzerten verlassen sie die Pfade klassischer Hörgewohnheiten und locken ihre Zuhörer ins Dickicht der Improvisation – gerade lange genug, um sie vor ungeahnte, teils auch herausfordernde Sinneseindrücke zu stellen. Und bringen sie dann rechtzeitig wieder zurück auf vertrautere Wege.
Die beiden sind ein Phänomen – unaufdringlich, ungewöhnlich und unvergesslich. Die Virtuosität von Carolina Eyck führte sie als eine der besten Theremin-Spielerinnen der Welt nicht nur zu Gastspielen auf allen Kontinenten. Sie lässt in ihr auch den Drang entstehen, neue, moderne und eigene Weg für ihr Instrument und ihren Gesang zu suchen.
Vinzenz Wieg ist ihr kongenialer Partner an der Gitarre. Er findet die Lücken, die Theremin und Gesang lassen, gibt beiden den harmonischen Halt, übernimmt die Führung oder lässt sie vorangehen. Eyck und Wieg hören aufeinander – und lassen ihr Publikum mithören. Es lacht über den Humor der beiden. Schweigt in Momenten der Ernsthaftigkeit. Genießt die Farben der Melancholie und heißt die Zuversicht willkommen, die zwischen den Klängen durchschimmert.

Zu Ende sind Konzerte der beiden nie. Sondern man wacht auf. Lässt die Klänge der Wanderung nachhallen und trägt sie noch Tage danach in sich. Ein Konzertmoment, unvergessen.

Einen Demo-Song können Sie sich hier anhören:
[audio:klwImpro.mp3]
Weitere Infos finden SIe unter www.carolinaeyck.com

Eintritt frei (Spenden erwünscht) Wir halten 5€/Person für angemessen.

Sa 21.09.2013 · 20:00 Uhr SuSafran (D)

„SuSafran“ – das sind zwei Musikerinnen, die mit Akkordeon und verschiedenen Querflöten ihre eigenen, neuen Kompositionen auf die Bühne bringen.

Den beiden studierten Musikerinnen gelingt es, mit Ihren Kompositionen, die sich detailverliebt den klanglichen Eigenheiten ihrer Insrumente widmen, mit ihrem wunderbaren Spiel und temperamentvoller Emotionalität, mit dem sensiblen Einsatz von Life-Loops, Stimme und besonderen Spieltechniken, den Hörer in ihren Bann zu ziehen.
Titel wie „Hinter dem Mond“, „Tempranillo“, „Sommer in Berlin“… nehmen mit in eine Welt voll sinnlicher Klänge, an einen Ort der „Diffusen Melancholie“…

Einen Demo-Song können Sie hier hören:
[audio:ssfHinterDemMond.mp3]
Weitere Infos finden Sie unter www.SuSafran.de

Eintritt frei (Spenden erwünscht) Wir halten 5€/Person für angemessen.

Sa 01.06.2013 · 20:00 Uhr Necessarily Two (D)

Necessarily Two. Das sind ernste Klassik und frecher Jazz, klassische Oboe und Jazzpiano und die Musiker Annedore Wienert (Berlin) und Peter Wegele (München).

Necessarily Two. Das ist ein Instrumentalduo, das seit 2008 mit seiner neuen, frischen und ungewöhnlichen Mischung aus Klassik und Jazz Konzertpublikum und Presse in München, Berlin und Leipzig auf sich aufmerksam macht. Im Frühjahr 2008 hat Necessarily Two seine erste eigene CD veröffentlicht.

Necessarily Two. Das sind die Fußstapfen von Gershwin, in denen sich die klassische Musikerin Annedore Wienert und der Jazzpianist Peter Wegele virtuos bewegen. Ihr musikalischer Dialog reicht von bekannten Interpretationen (Gershwin, Mal Waldron) bis zu Eigenkompositionen von P. Wegele. Ob ruhige Ballade, italienischer Canzone, bluesnahes Stück, impressionistischer Klang oder vogelwilder Balkantanz – notwendig für soviel Ausdruck und Spielfreude sind in jedem Fall zwei: Necessarily two.

Weitere Infos finden Sie unter www.necessarily-two.de

Sa 25.05.2013 · 20:00 UhrMangosenf (D)

!!!ENTFÄLLT!!!

Ein anderer Name wäre wahrscheinlich für diese Zusammenstellung an erlesenen Kompositionen undenkbar. Das Trio um den Gitarristen, Bandleader und Komponisten der meisten Stücke Carl Justus Kröning bildet einen überzeugenden Kontrast zu der Vorstellung eines stereotypischen Gitarrentrios im modernen Jazz: Nach Mango schmeckende, einprägsame und schöne Melodien paaren sich mit scharfem Senf und feurigen Grooves… Mal treibend und brodelnd, mal getragen und gediegen oder auch alles vereint – das Programm bietet vielerlei Abwechslung, Facettenreichtum und Individualität.

Das Trio überzeugt durch seinen eigenen angenehmen Sound und das harmonische Zusammenspiel innerhalb der Besetzung bestehend aus (o.g.) Carl Justus Kröning an der Gitarre, Sebastian Schütze am Kontrabass und Clemens Graßmann am Schlagzeug.

Durch das Studium an der Hochschule für Musik Carl-Maria-von-Weber in Dresden zueinander gefunden, musizieren diese drei Studenten seit Ostern 2012 zusammen und arbeiten gemeinsam an der Entwicklung ihrer Musik.

Weitere Infos finden Sie unter mangosenf.bandpage.com

Sa 27.04.2013 · 20:00 Uhr Trio.Diktion (D)

Technische Unperfektion auf höchstem Niveau sucht nach dem richtigen Weg. Eine kindische Besetzung, ein bisschen ernsthaft und verträumt, findet im Chaos die Aufbruchstimmung. Zu viert auf sich allein gestellt legen sie Einspruch ein. Da sind Widersprüche vorprogrammiert, das ist definitiv. Ihre Ideen sind aus biologischem Anbau. Sie spielen nachhaltige Melodien, die Kompositionen sind fair-trade, barfuß und federleicht – ein Tanzkurs auf der Bühne. Die klassischen Anzeichen der Liebe versuchen Sie musikalisch zu behandeln. Sie leugnen ihre Wurzeln. Es kommt darauf an in welcher Stimmung Sie sind und welche Tageszeit es ist. Phantasie betont die Mitternacht. Das ist Musik nur für ihre Hochzeit und kleine Wunder gehen auf große Reisen.

So krass klingen wir echt nicht.

Antonia Hausmann – Posaune
Matti Oehl – Saxophon
Jakob Petzl – Bass
Philip Frischkorn – Klavier

Weitere Infos finden Sie unter www.triodiktion.de

Fr 08.03.2013 · 20:00 Uhr pommelHORSE (CH)

!!!ENTFÄLLT!!!

pommelHORSE ist Englisch und steht für das Pauschenpferd. Das schreckliche Turngerät, über das uns früher sadistische Sportlehrer gejagt haben.
pommelHORSE erhält nun aber, fünf Musikern aus Bern sei Dank, eine neue Bedeutung. Diese turnen mit einer spürbaren Leidenschaft um ihre frischen Kompositionen und erzeugen so Musik, die bleibt.
Das Pauschenpferd ist wieder da. Und diesmal macht es Spass.
(Christian Wyss, Musikredaktor)

Was ein Pauschenpferd mit Musik zu tun hat? – Hier wird Rock energisch gegrätscht, ein Solo macht die schnelle Schraube, Balladeskes und plötzliche Pausen kreieren überraschende Kontraste, die Arrangements sorgen für Balance und Dramatik und die dynamische Rhythmusgruppe für Pep und einen effektvollen Abgang.
Verschiedene Einflüsse im Dunstfeld von Jazz und Rock inspirierten das Quintett zu einem unbeschwert zusammenkombinierten Programm – gemeinsam kreiert und abwechslungsreich und ohne übermässigen Respekt dafür, wie „man“ es vorher gemacht hat.
(Jürg Solothurnmann)

Weitere Infos finden Sie unter www.pommelhorse.ch

Sa 23.02.2013 · 20:00 UhrRonny Boer (D)

Ein Loop ist eine musikalische Sequenz, die nur wenige Sekunden lang ist. Nimmt man diese Sequenz auf, wird sie vom Loop-Gerät ohne Verzögerung in einer sich wiederholenden Schleife wiedergegeben. Der Musiker hat dann die Möglichkeit, weitere Schichten darüber zu spielen. Er kreiert auf diese Weise sein eigenes Playback. Der Anzahl von Schichten und Stilistik sind keine Grenzen gesetzt.

Weitere Infos finden Sie unter www.ronnyboer.de

Sa 02.02.2013 · 15:00 Uhr Die Gaertnerei – extended (D)

Ein Instrumenten-Mix aus E-Gitarre, Piano, Bass, Schlagzeug und zwei Saxophonen bildet die Grundlage für den natürlichen Jazz-Sound aus garantiert kontrolliertem Anbau.
Die dem Daumen des Gaertners entsprungenen Kompositionen jonglieren vielfältig mit markanten Melodien, dornigen Grooves, rankenden Riffs und auserlesenen Klängen. Letztendlich steht jedoch meist der Schönklang. Die Wege führen teils über ungerade Takte, vorbei an zuweilen klassisch polyphon anmutenden Passagen bis hin zu Wüchsen, die an den Gestus einer Bigband erinnern.
Um flexibler mit Kraft, Sound, Melodie und Mehrstimmigkeit zu spielen wird die Gaertnerei (eigentlich als Quartett unterwegs) nun erstmalig um die zwei Holzbläser erweitert.

Christoph Gaertner – E-Gitarre
Simon Schorndanner – Tenorsaxophon, Bassklarinette
Matti Oehl – Sopran- & Altsaxophon
Johannes Bigge – Piano
Fabian Werner – Kontrabass, E-Bass
Clemens Litschko – Schlagzeug

Weitere Infos finden Sie unter http://myspace.com/christophgaertnermusic