Das junge Zürcher Duo Hely mit dem Winterthurer Pianisten Lucca Fries und dem Schlagzeuger Jonas Ruther entwickelt auf der Basis von repetitiven Strukturen einen charakteristischen, von perkussiven Schlägen geprägten Sound. Das Ausgangsmaterial kann durchaus romantisch anmuten und wird entsprechend ausgekostet. Schicht um Schicht wird sodann hinzugefügt. Mit der Zeit entsteht so eine immer stärker vorwärts ziehende Dynamik, ein tranceartiger Fluss, der alles mit sich reisst. Schwillt das Gebilde wieder ab, dann nimmt Schlagzeuger Ruther die Besen und schlankeren Schlegel aus seinem Köcher und bringt das Ding mit feinem Gespür nach Hause – eine originelle Reise durch eine reduzierte, dennoch vielfältige Klanglandschaft.
(Der Landbote »Alles im Fluss« von Helmut Dworschak)
Lineup:
Lucca Fries (p)
Jonas Ruther (dr)
Wie gewohnt ist der Eintritt frei. Wir hoffen jedoch auf eine Spende von min. 5€/Person. Alle Spendengelder kommen 100%ig bei den Künstlern an.
Das vom Schweizer Kontrabassisten und Komponisten Luca Sisera gegründete Jazz Quintett ROOFER vollzieht den Spagat zwischen Avantgarde und Traditionsbewusstsein in einer nonchalanten Leichtigkeit. Dies hat die Band mit ihren Alben „Prospect“ (2015, Leo Records) und „Moscow Files“ (2017, Leo Records), welche von der internationalen Fachpresse viel Lob einheimsen konnten, bereits eindrücklich unter Beweis gestellt. Nach zahlreichen Tourneen, Festivals und Konzerten konnte sich ROOFER weit über die Landesgrenzen einen Namen als waghalsiges, spiel- und experimentierfreudiges Jazzkollektiv machen. Aber auch ausserhalb von Europa, namentlich in Russland und China, hat sich das agile Quintett mühelos in die Herzen des Publikums gespielt.
Mit dem neuen Tonträger, welcher Ende Februar 2019 bei „nWog“, dem Label des deutschen Posaunisten Nils Wogram, erscheint, wird die Band ein neues Kapitel aufschlagen. Anhand der etlichen Konzerte hat sich die Bandsprache nochmals stark weiterentwickelt womit sich der Klangkosmos des Kollektivs wunderbar ausweiten hat können. Genau an diesem Punkt wird der Faden für’s neue Album aufgenommen. Nach wie vor dienen vertrackte Rhythmen, rasante Unisono-Parts, latente Swing-Phantasien und hymnische Klangwelten den fünf renommierten Jazzmusikern als improvisatorisches Spielplateau. Dabei entsteht eine komplexe und innovative Musik die so befreit wie formbewusst ist und für die Musiker und das Publikum gleichermassen herausfordernd bleibt. So verwundert es einen nicht, dass die sich ebenfalls als „ROOFER“ bezeichnenden Extremkletterer, welche ungesichert mit viel Abenteuerlust, ausgereifter Technik, Know-how und Erfahrung auf den höchsten Gebäuden der Welt rumklettern, der Band als metaphorisches Vorbild dienen.
Lineup:
Yves Theiler p
Michael Jaeger ts
Maurus Twerenbold tb
Luca Sisera b/comp
Michi Stulz dr
Wie gewohnt ist der Eintritt frei. Wir hoffen jedoch auf eine Spende von min. 5€/Person. Alle Spendengelder kommen 100%ig beim Künstler an.
Das neue Solo-Programm von Ro Gebhardt »Time-Traveller« und ein Workshop mit ihm am 14.10.2018 hier bei uns!
Gebhardt malt Klänge, verbessert, stellt in Frage, reduziert, renoviert, utopiert, regrediert, fantasiert, wildert, besticht durch Virtuosität, bringt zum Weinen, emotionalisiert, ernüchtert, fasziniert durch Klang, beleidigt, versöhnt, begeistert.
Gebhardt nimmt Literatur aus Brasil, Tango, Jazz, Klassik, Blues, Funk unter die Lupe und benutzt es als Improvisationsgrundlage. Passagen von durcharrangiertem Original durchflochten von Momenten spontaner Improvisation, Elektronik, pure Akustik. Einzigartig!
Als Musiker der mittlererweile erfolgreich auf Bühnen wie dem Blue Note / New York, beim Central Park Jazzfest NYC, dem Duc de Lombard in Paris, dem Aquarium in Warschau oder dem A-Trane in Berlin gestanden hat und der als Gastdozent an Hochschulen und Universitäten wie z.B. dem Harbor Conservatory for the Performing Arts in New York, Mainz, Köln oder Malta geladen wurde, ist Ro wohl einer der gefragtesten Gitarristen Deutschlands und Europas .
Ein saarländischer Gitarrist, der zu der europäischen Creme de la Creme gehört und als Komponist und Arrangeur für unzählige Projekte verschiedenster Größenordnung geschrieben hat. Nicht zuletzt in der ARD mit seinem Weihnachts-Oratorium vor über 1 Mio. Haushalten.
He is an extremly versatile player and composer; wellschooled in the tradition of jazz, and also in it`s more universal applications.
John Abercrombie
Die Presse:
traumhaft virtuos
Gitarre&Bass
Meister ihres Fachs
Jazzpodium
in der 1. Liga europäischer Jazzgitarren-Tradition
Jazzthing
Ausnahmemusiker in hinreißendem Dialog
Frankfurter Allgemeine
Ausufernde Spielfreude und grossartige Dynamik
SZ
erste Liga europäischer Jazz-Musiker
Keyboards…
Wie gewohnt ist der Eintritt frei. Wir hoffen jedoch auf eine Spende von min. 10€/Person. Alle Spendengelder kommen 100%ig beim Künstler an.
Außerdem erwarten wir evtl. noch ein oder zwei special guests. 😉
Anmeldungen zum Workshop am 14.10.2018 nehmen wir hier auf dieser Website (via Kontaktformular) entgegen.
Ro Gebhardt Trio „What A Thing“ mit Antonio Sanchez (vielen sicher bekannt aus seiner Zusammenarbeit mit Pat Metheny) & Gautier Laurent:
Ein Workshop mit Ro Gebhardt für alle, die ihren Horizont erweitern wollen.
Roland Gebhardt hat sich bereit erklärt, einen Workshop zu halten. Das Spektrum ist frei verhandelbar und richtet sich an fortgeschrittene Musiker.
Ein Spendenbeitrag von höchstens 50 €/Person ist (abhängig von der Teilnehmerzahl) erwünscht.
Anmeldungen zum Workshop am Sonntag, 14.10.2018 nehmen wir hier auf dieser Website (via Kontaktformular) entgegen.
Wer sich noch unsicher ist, sollte sein Konzert am Samstag, dem 13.10.2018 hier bei uns nicht verpassen!
Ro Gebhardt Trio „What A Thing“ mit Antonio Sanchez (vielen sicher bekannt aus seiner Zusammenarbeit mit Pat Metheny) & Gautier Laurent:
(…) Ob heiß oder kalt: Abisko Lights lassen nichts anbrennen, sondern spielen ihre wahrlich grenzüberschreitende Musik mit dem eigensinnigen akustischen Charme von Musikern, die längst wissen, was sie wollen – und das ist ein poetischer Jazz, der sich seiner Schönheit nicht schämt.
(Jazzthing, 3/2018)
Lineup:
Dirk Flatau (p)
Tabea Schrenk (vcl)
Hannes Daerr (bcl)
Thomas Kolarczyk (b)
Benni Wellenbeck (dr)
Wie gewohnt ist der Eintritt frei. Wir hoffen jedoch auf eine Spende von min. 5€/Person. Alle Spendengelder kommen 100%ig bei den Künstlern an.
Unmittelbar und kraftvoll klingt es, wenn die fünf Ausnahmemusiker von GongTheory mit ihren individuellen, musikalischen Kompetenzen zu einem Idiophon werden. Ihre Musik folgt einer mathematischen Methode, an die sie sich selbst nicht mehr erinnern. Einer Theorie, die dem Zuhörer die Vielfalt simultaner visueller und hörbarer Ereignisse – die im eigenen Erleben zusammenlaufen und Lust und Freude hervorrufen – nicht erörtert sondern erfahrbar macht.
Nach fast zehn Jahren des Zusammenspiels in verschiedensten Jazzformationen präsentieren Florian Lauer (Schlagzeug), Clemens Poetzsch (Piano), Robert Lucaciu (Kontrabass) und Sebastian Wehle sowie Mark Weschenfelder (Saxophone) nun ein Quintett, das auch dem Zeitgenössischen Jazz noch neue Facetten hinzufügen kann.
Intelligent verstehen sie es fließend und unbeschwert Genregrenzen zu überschreiten. Ein musikalisches Gemenge mit vielen Ecken und Kanten sicherlich, welches bei näherer Betrachtung in außerordentlichen Formen und Farben oszilliert.
Clemens Christian Pötzsch (p)
Mark Weschenfelder (as)
Sebastian Wehle (ts)
Robert Lucaciu (b)
Florian Lauer (dr/comp)
Wie gewohnt ist der Eintritt frei. Wir hoffen jedoch auf eine Spende von min. 5€/Person. Alle Spendengelder kommen 100%ig bei den Künstlern an.
Nebula ist eine junge, spannende Jazzformation, gegründet 2017 in Berlin.
Auf der Basis von Elementen klassischer Klaviermusik formen die 3 Musiker ihren eigenwilligen, kontrastreichen Bandsound, der durch Elemente aus Rock- und Filmmusik abgerundet wird, ohne die konventionellen Klischees zu bedienen.
Dabei gehen auskomponierte und arrangierte Passagen fließend in energetische Improvisationen über – die einzelnen Teilchen verdichten sich zu immer neuen Klangformen.
So farbenreich wie kosmischer Nebel klingen die abwechslungsreichen Kompositionen des Pianisten – mal lyrisch, mal wild oder sehr rhythmisch und transformieren, gepaart mit zeitgemäßen Spielweisen, diese an sich traditionelle Jazzbesetzung in ein modernes Format.
Das dynamische Spektrum des Trios reicht dabei von kammermusikalischer Intimität bis hin zur Expressivität einer Rockband, stets die situativen und eigenen Grenzen neu auslotend.
Andreas Müller (p)
Flo Salewski (b)
Leon Griese (dr)
Wie gewohnt ist der Eintritt frei. Wir hoffen jedoch auf eine Spende von min. 5€/Person. Alle Spendengelder kommen 100%ig bei den Künstlern an.
Das SHOGO SEIFERT QUINTETT spielt sphärischen, modernen, emotionalen und groovigen Jazz.
Orientiert an der aktuellen amerikanischen Jazzszene gehören, neben den Eigenkompositionen der Bandmitglieder, auch Stücke von Tom Harrell und Sam Rivers bis hin zu Ambrose Akinmusire zum Repertoire der jungen Band. Trotz der Einflüsse wird eine ganz eigene Klangwelt kreiert, die durch die Risikofreude, Kreativität und das intensive Zusammenspiel, vereint mit einer gemeinsamen Vorstellung der Musiker, zum Leben erweckt wird.
wer sich über künftige Veranstaltungen langfristig informieren möchte, kann unseren Eventcalendar unter https://jazzflag.de/calendar/ aufrufen oder den Kalender mit dieser Adresse https://jazzflag.de/iCal/jflEvents.ics direkt abonnieren. Weitere Abo-Möglichkeiten (Google, Apple, Outlook usw.) werden auf obiger Kalenderseite beschrieben.
In Erwartung eines baldigen Wiedersehens verbleiben wir mit jazzigen Grüßen
Christine & Sebastian
Und weiter geht es nach unserem relaunch vom 03.02.2018 erneut aus der Schweiz diesmal mit einem Quintett: am 17.02.2018 IKARUS.
»Get ready for a musical journey
that will leave you breathless and exhilarated!«
allaboutjazz.com (USA)
Der musikalische Organismus IKARUS ist mit den schillernden Stücken der beiden Alben Echo und Chronosome sowie brandneuen Stücken auf Tour. Die Band – bestehend aus Schlagzeug, Bass, Piano, sowie männlichem und weiblichem Gesang – ist regelmässig unterwegs in Europa und Japan, und entführt ihre Zuhörer in einen Klang-Urwald aus leuchtenden und vibrierenden Farben und Formen.
IKARUS nennen ihre Musik Evocativ Jazz – und zeigen ein modernes Gebräu, bestehend aus feingliedrigen Polyrhythmen, sinnlichem Gesang und energetischen Improvisationen. Folglich nennt Bandleader und Komponist Ramón Oliveras unter anderem auch Morton Feldman, Meshuggah, The Knife und Craig Taborn im gleichen Satz als seine Inspirationen. So entsteht bisher ungehörte Musik zwischen nordischer Dunkelheit und tropischer Farbpalette.